GreenSock Tweening Platform: Version 11
Was zu AS2-Zeiten das Fuse Kit von Mosessupposes war, ist derzeit die GreenSock Tweening Platform für AS3. Die neueste Version der sehr beliebten Flash Tween-Engine wurde vor wenigen Tagen von GreenSock vorgestellt. Hinzugekommen sind dabei 2 neue Tools names TimelineLite/TimelineMax und TweenNano. Verbessert wurden auch die bereits vorhandenen Engines TweenLite/TweenMax. Diese wurden weiter optimiert und mit neuen Funktionen ausgestattet.
TimelineLite und TimelineMax:
Mit diesen beiden neuen Flash-Tools kann man nun Tweensequenzen erstellen und verwalten. Das ganze kann man sich wie eine Art virtueller MovieClip vorstellen, in dem man einzelne Tweens auf der Zeitleiste platzieren kann. Die Tween-Sequenzen lassen sich dabei komplett animieren. Abspielgeschwindigkeit verändern, anhalten, fortsetzen und rückwärts ablaufen lassen stellen kein Problem mehr dar.
TweenNano:
Das Super-Leichtgewicht der GreenSock Tweening Platform ist ganz klar TweenNano. Mit nur 1,6 Kilobyte wurde bei diesem Flash-Tool bewusst darauf gesetzt, so sparsam wie möglich mit den Ressourcen umzugehen. Abgeleitet wurde TweenNano von TweenLite, ist dabei aber mit weniger Funktionen ausgestattet. Zum Einsatz dürfte das Flash-Tool wohl unter anderem in animierten Werbebannern kommen, bei denen oft besonders Wert auf eine kleine Dateigröße gelegt wird. TweenNano ist für AS2 und AS3 verfügbar.
Weiterführende Links:
GreenSock Tweening Platform Version 11
GreenSock
Twitter API für Flash: Tweetr
Twitter, eines der zurzeit erfolgreichsten Social Networks ist nun auch für Flash Projekte verfügbar. Der Kurznachrichtendienst, welcher weltweit per Handy, Widget, Desktopanwendung, Websites oder Blogs aktualisiert wird, kann mit der neuen AS3-API für Flash names “Tweetr” in Flash Websites eingebaut werden. Die Flash-API enthält dabei praktisch alle Features der Twitter-API, unter anderem Tweets senden oder Tiny-URL`s.
Um die Crossdomain-Restriktionen von Twitter zu umgehen ist in der AS3 API ein einfach zu installierender PHP-Proxy enthalten, der über eine Benutzeroberfläche eingerichtet und administriert werden kann. Derzeit gibt es “Tweetr” mit einer umfangreichen Dokumentation bei Google Code in der Version 0.95.
Was ist neu in der Tweetr Flash-API Version 0.95?
1: Added Twitter List Methods.
2: Added missing Profile Methods, including Profile Image/Background Upload.
3: Added friendships/show Methods.
4: Added blocks/exists, blocks/blocking and blocks/blocking/ids Methods.
5: Added trends/current, trends/daily and trends/weekly Methods.
6: Added report_spam Method.
7: Added URL Unshortener Class using the public service provided by http://untiny.me/
8: TweetrProxy has Installer/Configurator Script now.
Quelle: blog.swfjunkie.com
Weiterführende Links zur Tweetr Flash-API:
Tweetr
YouTube Player API für AS 3 verfügbar
Mithilfe der YouTube Player API haben Flasher und Webdesigner die mit AS3 arbeiten, jetzt die Möglichkeit YouTube Videos leichter in Ihre AS3 Projekte einzubinden. Bis dato war dies nur über einen AS2 Workaround möglich, der mitunter sehr umständlich war.
Die YouTube Flash API nennt sich Chromeless Player und ist bei Google Code mit einer ausführlichen YouTube ActionScript 3.0 Player API Reference und einem hilfreichen Developer Forum zu finden.
SWFObject 2.2 ist erschienen
SWFObject ist der Standard zur Einbettung von Flash-Inhalten in HTML und bietet viele Vorteile wie W3C-Validität, Unterstützung der Adobe Express Installation, keinen Aktivierungsrahmen beim Internet Explorer, die Flash Plugin-Erkennung und mehr. Neu in der SWFObject Version 2.2 ist folgendes:
1. Improved DomContentLoaded emulation for Internet Explorer
2. Dynamic library support
3. Callback method for embedding Flash content
4. Bye, bye embed
5. Improved Flash Player version detection for non-Internet Explorer browsers
6. Improved Adobe Express Install
7. Improved createCSS method
8. Detected user agent properties are now public via the swfobject.ua object
9. Bye, bye conditional compilation directives
10. The option to switch off SWFObject’s default show/hide behavior
Weiterführende Links:
SWFObject
Flash Catalyst: Beta-Version verfügbar
Seit dem 02.06.09 ist die Beta-Version des von Adobe entwickelten Flash Catalyst verfügbar. Um die Software zu bekommen muß man sich bei Adobe registrieren.
Weiterführende Links:
Flash Catalyst Beta – Download
Flash Catalyst – Beschreibung
Flex 4 SDK: Beta-Version verfügbar
Seit dem 02.06.09 ist die Beta-Version des von Adobe entwickelten Flex 4 SDK verfügbar. Das Framework kann ohne weiteres bei Adobe heruntergeladen werden.
Weiterführende Links:
Flex 4 SDK Beta – Download
Flex 4 SDK – Beschreibung
Flash Builder 4: Beta-Version verfügbar
Seit dem 02.06.09 ist die Beta-Version des von Adobe entwickelten Flash Builder 4 (vorher Flex Builder) verfügbar. Um die Software zu bekommen muß man sich bei Adobe registrieren.
Weiterführende Links:
Flash Builder 4 Beta – Download
Flash Builder 4 – Beschreibung
Video-Mitschnitte zum Multimediatreff Flash, Flex und AIR
Galileo Design stellt kostenlose Video-Mitschnitte zum Multimediatreff vom 28.3.2009 online. Der in Köln stattgefundene Multimediatreff nahm die Programme Flash, Flex, AIR und Silverlight zur Erstellung von RIA`s unter die Lupe und es wurden die Vorteile einer Rich Internet Application, kurz RIA, aufgezeigt. Desweiteren wurde gezeigt wie effizient FDT als Entwicklungsumgebung zur Programmierung von größeren Flash-Projekten funktioniert. Dafür wurden Experten der Szene eingeladen, darunter auch von Adobe und Microsoft.
Die exklusiven Video-Mitschnitte behandeln dabei die Themenbereiche Flash, Flex und AIR: Die Zukunft von Rich Internet Applications, Neuerungen von Flash CS4 in der Praxis, reale Flex-Projekte und Programmieren mit FDT.
Die Video-Mitschnitte im einzelnen:
1. Flash & Flex – wie alles begann und was die Zukunft bringt [55:58]
2. Flash CS4 – die neuen Features in der Praxis [50:47]
3. Flex & AIR – Web- und Desktop-Anwendungen entwickeln [33:50]
4. Besser programmieren mit FDT [56:13]
Die über 3 Stunden andauernden Video-Mitschnitte kann man sich direkt auf der Galileo Design Website ansehen.
Weiterführende Links:
Flash, Flex und Air Video-Mitschnitte
Galileo Design
Multimediatreff
Hexosearch: Actionscript-Suchmaschine
Hexosearch heißt die neue themenbezogene Suchmaschine für Flash-Entwickler und Flash-Designer. Viele kennen es, man sucht im Netz nach speziellen Themen zu Actionscript und muß sich dabei durch unzählige Forenbeiträge, Blogs und andere Seiten kämpfen um am Ende genauso schlau zu sein wie vorher.
Hexosearch bietet als weltweit erste Suchmaschine einen speziellen Suchalgorithmus für Flash und Actionscript. User können darüber hinaus abstimmen ob die Suchergebnisse nützlich sind und somit die Qualität der Suchergebnisse mit beeinflussen. Für themenbezogene Blogs und Websites bietet Hexosearch auch die Möglichkeit, den Link direkt zu senden.
Wer also öfter auf der Suche nach Themen zu AS 2 oder AS 3 ist, der sollte sich die momentan noch in der Beta-Version befindliche Actionscript-Suchmaschine bookmarken und fleißig bei den Suchergebnissen mit abstimmen!
Gaia – Flash Framework
Wer gerne mit Frameworks arbeitet, sollte sich das Gaia-Flash Framework einmal genauer ansehen. Dabei handelt es sich um ein gut durchdachtes Entwurfsmuster (engl. Design Pattern), um komplette Seitenstrukturen in Flash schnell und einfach zu erstellen. Das Open Source Framework verkürzt dabei die Entwicklungszeit von Flash Websites deutlich und bietet dem Entwickler jede Menge Zusatzfunktionen an, wie unter anderem die einfache Erstellung einer Navigation mit XML und die automatische Koppelung mit swfadress, die für das so genannte Deep Linking sorgt. Das von Steven Sacks entwickelte Gaia-Flash Framework unterstützt dabei AS2 und AS3 Projekte.
Das Framework sollte man sich als ein Grundgerüst für die weitere Programmierung einer Flash Website vorstellen. Gaia legt dabei die komplette Verzeichnisstruktur für die Website vollautomatisch an. Quelldateien (.fla) und veröffentlichte Dateien (.swf) werden automatisch, anhand der vorher definierten XML-Navigationsstruktur mit angelegt, ebenso wie die benötigten AS-Dateien und Klassen (beispielsweise TweenMax für Animationen). Die voreingestellte Ordnerstruktur folgt dabei dem Industriestandard, kann aber auch mit eigenen Namenskonventionen verwendet werden:
*lib ordner – .fla dateien
*bin ordner – .swf dateien, .html, usw.
*src ordner – .as dateien, klassen
Installiert wird das Gaia-Flash Framework ganz einfach als MXP Komponente, mit dem für Flash mitgelieferten Adobe Extension Manager. Nach der Installation öffnet man einfach nur Flash und ruft unter Fenster > Andere Bedienfelder > Gaia Framework, die Oberfläche von Gaia auf.
Die Highlights von Gaia im Überblick:
- Revolutionary scaffolding engine builds fully functional Flash sites in less than 10 minutes
- Simple API for Navigation, Transitions, Preloading, Asset Management makes development a snap
- Deep Linking achieved through seamless integration with SWFAddress
- SEO Scaffolding makes Search Engine Optimization as easy as pressing a button
- Easy enough for novices
- Powerful enough for experts
Fazit:
Aufbauend auf dem zeiteinsparenden Gaia Flash-Framework kann sich der Entwickler somit mehr mit der Konzeption und dem Design der Website beschäftigen. Das anlegen einer kompletten Seite wird zum Kinderspiel und auch Deep Linking und SEO wird bei einer Flash Website nicht vergessen. Insgesamt ein hilfreiches Framework, das einem ein gutes Stück Arbeit bei der Entwicklung von Flash Webseiten abnimmt.
Weiterführende Links:
Gaia-Flash Framework
Gaia-Flash Framework FAQ
Gaia-Flash Framework Demo
Was ist ein Framework?
Ein Framework (dt. Rahmenstruktur) ist ein Programmiergerüst, das in der Softwaretechnik, insbesondere im Rahmen der objektorientierten Softwareentwicklung sowie bei komponentenbasierten Entwicklungsansätzen, verwendet wird.
Ein Framework ist selbst noch kein fertiges Programm, sondern stellt den Rahmen, innerhalb dessen der Programmierer eine Anwendung erstellt, zur Verfügung, wobei u. a. durch die in dem Framework verwendeten Entwurfsmuster auch die Struktur der individuellen Anwendung beeinflusst wird. Ein Framework gibt somit in der Regel die Anwendungsarchitektur vor.
Quelle: Wikipedia
