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Website mit der Google Search Console optimieren
Foto: Ooh, Cawl-e! by Meddygarnet via Attribution Engine
 

Bots vs. Bugs – Website optimieren

Von Webdesign bis Online Marketing – Mit digitaler Kommunikation durchstarten

Letztes Mal haben wir herausgefunden, wie wir uns eine Website einrichten – oder besser einrichten lassen. Jetzt haben wir eine tolle Anlaufstelle für unsere Kunden, ob gewerbsmäßig oder als Info für die Laufkundschaft…oder nicht? In der Suche finde ich meine Seite nicht. Google scheint nicht zu wissen, dass da gerade ein super Unternehmen online gegangen ist.

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Und warum Sie nichts sehen, das sehen Sie gleich.

Mit der Google Search Console

Damit Suchmaschinen neue Websites finden, müssen diese erst indexiert werden. Das kann manchmal ein paar Tage in Anspruch nehmen. Aber selbst dann erscheint der neue Inhalt meist nur am Ende der Suche. Genau an der Stelle setzen wir jetzt an. Dafür gibt es beispielsweise die Google Search Console. Diese bietet eine umfassende kostenlose Analyse der Website aus Sicht der größten Suchmaschine, praktisch für die beabsichtigte Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die benötigt man auch, denn wie will man optimieren, wenn man die Mängel nicht kennt?

Hast du dir professionell von einer Online Marketing Agentur helfen lassen, gibt es erstmal nicht viel zu tun, zumindest was den Quellcode betrifft. Aber mit dem befasst du dich als Anfänger sowieso nicht. 🙂

Ein paar Sachen sollte man aber ins Auge fassen, da die Search Console auch wertvolle Tipps gibt, mit denen man die Website verwalten kann. Voraussetzung dafür ist eine Anmeldung bei Google – der Emailaccount reicht dafür aus. Anschließend muss die Website hinzugefügt und bestätigt werden. Die notwendigen Schritte sind aber selbsterklärend. Sobald das erledigt ist, siehst du deine Arbeitsoberfläche.

Die Funktionen der Search Console im Überblick

Zuerst landest du im Dashboard. Hier findest du eine Übersicht aktueller Fehler. Wenn hier gähnende Leere herrscht, ist das gut! Logisch, oder?

Auch im nächsten Punkt, „Nachrichten“, sollte besser nichts vorliegen. Hier kommen nämlich keine Emails an, sondern von Google festgestellte Probleme.

Suchmaschinen durchsuchen (crawlen) Websites mit kleinen Suchprogrammen (Bots), um die Relevanz zu zugehörigen Themen festzustellen. Stoßen diese Bots auf doppelte Inhalte, kaputte Links, Quelltext Fehler oder sonstige Probleme, taucht man bei der Suche nicht weit vorn auf. Da du jedoch genau da hin willst, musst du Probleme bzw. Fehler vermeiden und die Bots unterstützen – das ganze nennt man übrigens Onpage SEO und ist ein Teil der Gesamt Suchmaschinenoptimierung.

Rich Snippets
Rich Snippets sind Highlights, die auf Angebote und Termine hinweisen können

Im Menüpunkt, „Darstellung der Suche“, kannst du das in Angriff nehmen. Unter „Strukturierte Daten“ legst du sogenannte Rich Snippets fest. Das sind hervorgehobene Inhalte wie Preise oder Termine, die unter dem Suchergebnis aufgeführt werden. Diese benötigen zusätzliche Angaben im Quelltext, aber dank der Search Console geht das ganz leicht: Mit Data Highlight die URL der Homepage aufrufen, den gewünschten Inhalt markieren und die Art der Information festlegen.

Selber im Quellcode pfuschen? Nö.

Bei „HTML-Verbesserungen“ findest du, wenn vorhanden, mangelhafte Angaben auf deiner Seite, wie beispielsweise zu lange Titel. Die gilt es themenbezogen zu optimieren. Manche Titel sollte man aber so lassen, wie sie sind. Schließlich liest als Endnutzer ja ein Mensch und keine Maschine.

Im Punkt „Sitelinks“ schließlich siehst du, welche Bereiche deiner Website Google direkt verlinkt. Auswählen kann man die nicht. Findet sich aber dort etwas, was nicht direkt bei der Suche erscheinen soll, kann man die entsprechenden Links zeitbegrenzt abwerten. So sieht der potentielle Kunde letzten Endes bei der Suche nur was er sehen soll: Genau das, wonach er sucht.

Weitere nützliche Werkzeuge

Sobald die bisherigen Punkte bearbeitet wurden, ist deine Website auf dem besten Weg, rein technisch von Google bevorzugt zu werden. Es gibt aber noch ein paar weitere Menüpunkte, in die man ab und zu reingucken sollte.

Bei den „Suchanfragen“ siehst du, wie oft deine Seite mit welchen Keywords geklickt und angefragt wurde, wer wo auf deine Seite verlinkt und welche Weiterleitungen auf der Website selbst existieren. Unter manuelle Maßnahmen weist Google dich auf eventuelle Verstöße hin, die du unbedingt vermeiden solltest. Auch kann man sehen, ob das alles auf Mobilgeräten funktioniert – mit Tipps zu Verbesserungen.

Inhalte für die Google Suche aussperren
Manchmal muss man Google aussperren, Foto: Lots Of Locks by Clarle via Attribution Engine

Im „Google-Index“ wird angezeigt, welche deiner Seiten indexiert, entfernt oder blockiert sind und über welche Keywords sie gefunden werden sollen. Auch kannst du hier Inhalte für Google sperren, die nicht in der Suche auftauchen sollten. Nach einer Aktualisierung (oder im schlimmsten Fall bei rechtlichen Schwierigkeiten) entfernst du hier die betreffenden URLs. Diese Teilbereiche werden dann nicht mehr aufgeführt.

„Crawling“ schließlich zeigt dir, welche Probleme die Bots speziell haben. Crawling-Fehler sollte man unbedingt vermeiden. In der Statistik siehst du, wie oft du täglich durchsucht wirst. Mit der robots.txt kannst du Seitenbereiche für Google ausblenden und das Ergebnis hier testen. Auch kann man Sitemaps (Inhaltsverzeichnisse) einfügen und testen, um weniger stark besuchte Inhalte dennoch sichtbar zu halten. Der Abruf wie durch Google verdient noch einmal erhöhte Aufmerksamkeit, denn hier siehst du nicht nur, wie Google deine Website wahrnimmt. Hier stellst du direkt fest, ob deine gerade erfolgten Änderungen zu einer Verbesserung geführt haben. Noch besser: liegt der Abruf weniger als 4 Stunden zurück, kannst du (zurück beim Google-Index) die erneute Indexierung beantragen. Das wird noch häufiger praktisch sein bei allen Änderungen, die du von nun an durchführen wirst.

Fazit:

Mit der Search Console bietet uns Google ein umfangreiches Werkzeug zur Suchmaschinenoptimierung, was gleichzeitig auch der Website als Ganzes dient. Die Übersichtlichkeit kann leicht verbessert werden und man selbst lernt auch dazu, worauf es bei der Websitegestaltung ankommt. Anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, sollte man unbedingt damit arbeiten, da es unerlässlich für eine gute Sichtbarkeit und die Vermeidung von Problemen beim optimieren der Website ist. Denn nur so können die Bots in Ruhe ihre Arbeit tun und wie es so schön in Starship Troopers heißt: „Nur ein toter Bug ist ein guter Bug“.

Quellen- und Urheberangaben:
Ooh, Cawl-e! by Meddygarnet – http://images.mediachain.io/image/5e0ba934484a47cc9b39f77abe77470a
Lots Of Locks by Clarle – http://images.mediachain.io/image/13c0d754ed8dc30a06a1b3fb44041822

Weitere Beiträge zu unserer Themenreihe „Von Webdesign bis Online Marketing – Mit digitaler Kommunikation durchstarten“:
Teil 1: Die eigene Website als Lockmittel
Teil 2: Bots vs. Bugs – Website optimieren
Teil 3: Zu mir oder zu dir – Wirksame Offpage SEO
Teil 4: 3, 2, 1…Website Relaunch
Teil 5: Buy, Buy Baby – Online Marketing Basics

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